Verblüffend aber wahr: Strukturierte Verkabelung mit Glasfaser (LWL) bis zum Arbeitsplatz ist heute schon wirtschaftlicher als herkömmliche Kat. 7 / 8 Verkabelungen (Bei Neuinstallation)

Verblüffend aber wahr: Strukturierte Verkabelung mit Glasfaser (LWL) bis zum Arbeitsplatz ist heute schon wirtschaftlicher als herkömmliche Kat. 7 / 8 Verkabelungen (Bei Neuinstallation)

Lichtwellenleiter oder doch wieder Kupferkabel bis zur Schreibtisch? Im Rahmen der Gebäudeplanung unseres neuen Standortes haben wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt und um’s vorwegzunehmen: Mit dem richtigen Netzwerk-Konzept, dem richtigen Hersteller und Lieferanten bezahlt mal für eine LWL Verkabelung auch schon kurzfristig betrachtet nicht mehr, als für eine herkömmliche Kat. 7 / 8 Kupfer-Netzwerkverkabelung.

Mittel u. langfristig betrachtet führt am Glasfaserkabel sowiso kein Weg vorbei, da hier die Übertragungsraten deutlich schneller sind. Bei einer aktuellen Kat 7/8 Verkabelung ist bei 10GBIT Schluss.

Ein Blick auf unseren den neuen Backbone Switch:

 

Diese Vorteile waren für uns ausschlaggebend:

  • Anschaffungspreise der LWL Aktiv-Komponenten durch Projekrabatt größer 50% auf die aktuellen Internetpreise bei z.B. bei Amazon.
  • Durch eine intelligente Netzwerkplanung konnte ein flexibles, ausfallsicheres und vor allem wirtschaftliches Netzwerk-Konzept erstellt werden
  • Deutlich niedrige Verlege-Kosten für Kabel und Dosen durch Vorkonfektionierung und Entfall vom Dosen- und Patchfeld- Auflegearbeiten.
  • Durch Verwendung von OM4 Kabel max. Übertragungsgeschwindigkeit bis 400GBit. (Kupfer max. 10 GBit)
  • Hohe Störfestigkeit – LWL können sogar zu Energieversorgungskabel parallel verlegt werden
  • Weniger Brandlast in den Decken (Einsparung bei Anschaffung und Wartung div. Brandmelder)
  • Kein erhöhter Konfigurationsaufwand der Aktiv-Komponenten bei LWL
  • Platzsparende Verlegung durch deutliche dünneren LWL-Kabel gerade im historischen Büro möglich.
  • Auch PoE Switches können eingesetzt werden, damit gibt es auch keine Einschränkungen im Bereich der VoIP Telefonanlage.

Welche Vorurteile sind nicht mehr richtig?

Die Anschaffungskosten der Aktiv-Komponenten (Switches) sind um einiges teurer als herkömmliche Aktiv-Switches. Durch die Möglichkeit z.B. beim Hersteller HP/Aruba Projektpreise ab einem gewissen Volumen anzufragen, bieten sich Konditionen weit unter den üblichen Listenpreis – aber auch unter den üblichen Straßenpreisen liegen.

 

Im Projekt war es uns möglich den HP Switch J9853-48G  über 500 EUR preiswerter einzukaufen.

Hier die Installationsumgebung des Arbeitsplatzswitches, der die Arbeitgruppe dann mit Kupfer Kat. 7 Kabel bedient. Leistungsmerkmale des PoE-Switches am Arbeitsplatz:

  • Lan: 10/100/1000 MBit/s, Auto-MDI/MDIX
  • Anschlüsse: 8x RJ-45 (LAN), 8x davon POE-fähig, 2x Dual-SFP
  • Projektpreis: ca. 100 EUR !

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